KGV-Kastanienwald

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Chronik

Vereins – Chronik

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Der KGV „ Am Kastanienwald“ ist auf einem Gelände entstanden, das während des Weltkrieges (1914 - 1918 ) als Exerzierplatz diente.

Im Jahre 1918 wurde dieses zunächst als Acker- und Grabeland genutzt, und 1919 erfolgte die Einteilung in Gartenparzellen
durch die Stadt Frankfurt a.M. mit einem Grabeland-Pachtvertrag.
Es durften weder Bäume gepflanzt noch eine Einfriedung mit Zäunen erfolgen, um bei Bedarf die Rückführung in den ursprünglichen Zweck zu erleichtern.

1931 reifte dann der Entschluss, diese lose Vereinigung von Kleingärtnern in eine ordentliche Rechtskörperschaft umzuwandeln.
Am 08.08.1931 wurde unser Kleingartenverein gegründet und am 14.08.1931 in einerMitgliederversammlung die 1. Satzung verabschiedet sowie die Eintragung in das Vereinsregister beantragt. Diese erfolgte am 22.09.1931 beim Amtsgericht Frankfurt
a.M.- Höchst unter dem Namen: „ Kleingartenbauverein am Kastanienwald Ffm.Griesheim“.

Als Gründungsvorstand kamen

Herr Wilhelm Reuter als 1. Vorsitzender
Herr Paul Vollmann als 1. Schriftführer
Herr Wilhelm Lang als 1. Kassierer

zum Eintrag.

Nach Abschluss eines Dauerpachtvertrages konnte mit der Umzäunung der Anlage und Aufteilung in einzelne Gartenparzellen begonnen werden.
Mit dem in Eigenhilfe in den Jahren 1933 -1934 errichteten Gemeinschaftshaus begann das eigentliche Vereinsleben.
1934 wurde unser Gelände durch die am Main gelegene Anlage 2 erweitert und so insgesamt 650 Parzellen geschaffen.

Am 07.01.1934 wurde eine neue Satzung mit der Namensänderung KGV „ Am Kastanienwald“ verabschiedet.

Der letzte Krieg brachte jedoch erst einmal das Vereinsleben zum Erliegen und 1944 wurde unsere Vereinskantine durch Fremde belagert und ausgebrannt.
1948 wurde der Bau unseres jetzigen Vereinshauses wieder in Angriff genommen
und abermals stellten viele Vereinsmitglieder ihre Arbeitskraft in den Dienst der Gemeinschaft.

Durch die Geländekündigung der Anlage 2 im Jahre 1968 und der Verbreiterung der Autobahn sowie dem Ausbau der Espenstraße
wurden unserem Verein erhebliche Opfer abverlangt. Mit der Elektrifizierung unserer Anlage im Jahr 1975 hat auch die Modernisierung in unseren Gärten ihren Einzug gehalten.

Unser aller Wunsch im Jubiläumsjahr:
Erhaltung und Förderung des Gemeinschaftsgeistes in der Mitgliedschaft.

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